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Geschichte der Färberei

oder die Wiege der Färberei von Textilien liegt in der Antike

Möchte man den Ursprung der Färberei erkunden, so muss man sich an den Ursprung menschlicher Kultur heranwagen, in die Antike, im vorderen sowie ferneren Orient. Hier im Zweistromland sowie im nördlichen Teil Afrikas, existierte bereits der profesionelle Anbau von Färberpflanzen wie z.B. Saflor in Ägypten, sowie die “Berufsgruppe “ der Färber wie sich in Bodenfunden sowie Textilfunden für die Zeit zwischen 3500 v. chr. bis 600 n Chr. belegen lässt. Der älteste Fabbeleg findet sich für Ägypten,  ein mit Saflor gefärbtes Mumientuch um 3500 v. Chr. Indigo auf Mumientüchern um 1580 v. Chr. und im Grabe von “Tut ench amuns” ein mit Krapp gefärbter Gürtel um 1350 v. Chr. Ähnliche Funde und Belege gibt es für die anderen Anreiner des Zweistromlandes, erwähnenswert die Züchtungen von zwei verschiedenen Puppurschneckenarten der Phönizier.

Der Weg führt nach Europa

Mit dem Niedergang des Byzantinischen Reiches nutzten die Färbergruppierungen/Familien ihre Handelsbeziehungen und siedelten sich zwischen 600 und 900 n. Chr. an den Hafenstädten des Mittelmeerraumes, zwischen Spanien und Italien an. In Salerno , Neapel und Amalfi entstanden hochsepezialisierte Textilproduktionsstätten die für die Königshäuser in ganz Europa Stoffe webten und färbten.

Wissen ist Macht

So entstand für das Heilige Römische Reich Deutscher Nation eine Färbereizunft die sich über die Mittelmeeranreihner langsam in den Norden bewegten. Erwähnenswert ist, das Färberbuch von Lucca um 800n Chr. sowie die Gilde der “Flämischen Färber “ die im 11 Jhd die “Färber der Szene” und an jedem Königshaus Europas zugange waren. Parallel zum Mittelelmeerraum entwickelte sich die Färberei in den Nordischen Kulturen, mit Seefahrertradion, so dass bis auf wenige regionale Besonderheiten Rot, und Blau sowie Gelb mit den gleichen Farbstoffen  gefärbt wurde obwohl in den meisten Ländern nicht heimisch.

Das Ende der Pflanzenfärberei

Mit der Entdeckung von künstlichem Indigo durch Dr. Bayer, endet die Geschichte der professionellen Pflanzenfärberei und die Herstellung und Färbung von Stoffen wurde für alle erschwinglich. Eindrucksvoll wird diese Überzeugung in dem Büchlein “ Die Industrie der Zauberer” dargestellt das in den 50 Jahren des letzten Jahrhunderts vom “Gesamtverband der Deutschen Textilveredelungsindustrie E.V. “ an die Kinder der Arbeiter in den Textilfabriken verschenkt wurde.
Augsburger Färberturm GESCHICHTE DER FÄRBEREI

Geschichte der

Färberei

oder die Wiege der

Färberei von

Textilien liegt in der

Antike

Möchte man den Ursprung der Färberei erkunden, so muss man sich an den Ursprung menschlicher Kultur heranwagen, in die Antike, im vorderen sowie ferneren Orient. Hier im Zweistromland sowie im nördlichen Teil Afrikas, existierte bereits der profesionelle Anbau von Färberpflanzen wie z.B. Saflor in Ägypten, sowie die “Berufsgruppe “ der Färber wie sich in Bodenfunden sowie Textilfunden für die Zeit zwischen 3500 v. chr. bis 600 n Chr. belegen lässt. Der älteste Fabbeleg findet sich für Ägypten,  ein mit Saflor gefärbtes Mumientuch um 3500 v. Chr. Indigo auf Mumientüchern um 1580 v. Chr. und im Grabe von “Tut ench amuns” ein mit Krapp gefärbter Gürtel um 1350 v. Chr. Ähnliche Funde und Belege gibt es für die anderen Anreiner des Zweistromlandes, erwähnenswert die Züchtungen von zwei verschiedenen Puppurschneckenarten der Phönizier.
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Der Weg führt nach

Europa

Mit dem Niedergang des Byzantinischen Reiches nutzten die Färbergruppierungen/Familien ihre Handelsbeziehungen und siedelten sich zwischen 600 und 900 n. Chr. an den Hafenstädten des Mittelmeerraumes, zwischen Spanien und Italien an. In Salerno , Neapel und Amalfi entstanden hochsepezialisierte Textilproduktionsstätten die für die Königshäuser in ganz Europa Stoffe webten und färbten.

Wissen ist Macht

So entstand für das Heilige Römische Reich Deutscher Nation eine Färbereizunft die sich über die Mittelmeeranreihner langsam in den Norden bewegten. Erwähnenswert ist, das Färberbuch von Lucca um 800n Chr. sowie die Gilde der “Flämischen Färber “ die im 11 Jhd die “Färber der Szene” und an jedem Königshaus Europas zugange waren. Parallel zum Mittelelmeerraum entwickelte sich die Färberei in den Nordischen Kulturen, mit Seefahrertradion, so dass bis auf wenige regionale Besonderheiten Rot, und Blau sowie Gelb mit den gleichen Farbstoffen  gefärbt wurde obwohl in den meisten Ländern nicht heimisch.

Das Ende der

Pflanzenfärberei

Mit der Entdeckung von künstlichem Indigo durch Dr. Bayer, endet die Geschichte der professionellen Pflanzenfärberei und die Herstellung und Färbung von Stoffen wurde für alle erschwinglich. Eindrucksvoll wird diese Überzeugung in dem Büchlein “ Die Industrie der Zauberer” dargestellt das in den 50 Jahren des letzten Jahrhunderts vom “Gesamtverband der Deutschen Textilveredelungsindustrie E.V. “ an die Kinder der Arbeiter in den Textilfabriken verschenkt wurde.